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Montag, 20 Februar 2012 16:42

Stade: Reetdachhaus in Engelschoff abgebrannt - vierköpfige Familie verliert Hab und Gut - 250 000 Euro Schaden

 Stade: Reetdachhaus in Engelschoff abgebrannt - vierköpfige Familie verliert Hab und Gut - 250 000 Euro Schaden © Bild Polizei Stade

20. Februar 2012, Engelschoff (PM-POL)  Am Montag (20.02.12) wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 14 Uhr der Brand eines Reetdachhauses in der Hauptstraße in Engelschoff gemeldet.


Der 16-jährige Sohn der vierköpfigen Familie war zu dem Zeitpunkt allein zu Hause gewesen und hatte bemerkt, wie plötzlich der Strom in dem ehemaligen Bauernhaus ausfiel und Brandgeruch wahrgenommen. Als dann fast zur gleichen Zeit seine 47-jährige Mutter und die 13-jährige Tochter nach Hause kamen, drang bereits weißer Qualm aus dem Dachstuhl des ca. 30 x 15 m großen Gebäudes. Die Frau hatte noch versucht mit einem Feuerlöscher den Band zu bekämpfen, dieses aber als aussichtslos aufgeben müssen und dann die Feuerwehr alarmiert. Der 49-jährige Familienvater befand sich zum Zeitpunkt des Brandes auswärts bei der Arbeit. Als die ersten Feuerwehrleute der Ortswehr Engelschoff, deren Gerätehaus nur ca. 100 m vom Brandort entfernt ist, an der Brandstelle eintrafen, brannte das gesamte Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Insgesamt wurden 92 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und aus den umliegenden Feuerwehren Himmelpforten, Breitenwisch, Großenwöhrden, Groß Sterneberg, Neuland sowie der Zug 1 der Feuerwehr Stade mit der Drehleiter eingesetzt. Trotz der schnell aufgenommenen Löscharbeiten, bei denen das Löschwasser aus den umliegenden Gräben und Hydranten herangepumpt wurde, konnte das Gebäude nicht gehalten werden und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein Nachbargebäude, das ebenfalls mit Reet gedeckt ist, konnte von der Feuerwehr geschützt und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Die vierköpfige Familie konnte außer sich selbst nichts von ihrem Hab und Gut retten, sie werden zunächst vorübergehend bei Nachbarn unterkommen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der Rettungsdienst von DRK und Johanniter brauchte nicht eingreifen. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 250.000 Euro belaufen.

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