Köln: Brennender Lastwagen führte zu Propangasexplosionen in Heumar
22. Mai 2012, Köln (PM-FW-K) Am Montag(21.05.2012) lief um 19:48 Uhr eine erhebliche Anzahl von Notrufen in der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein. Die Melder berichteten von einem Großfeuer mit starker Rauchentwicklung und Explosionen in einer Lagerhalle am Steinweg in Heumar. Der Rettungshubschrauber Christoph 3, der sich auf dem Rückweg eines Einsatzes zum Flughafen Köln/Bonn befand, bestätigte diese Meldung als Luftbeobachtung.
Die Leitstelle eröffnete daraufhin einen Brandeinsatz der Alarmstufe 3, in dem neben den drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr auch zusätzliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zur Löschwasserunterstützung enthalten war.Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Wache Ostheim stellte sich heraus, dass in der fast leeren Lagerhalle ein Kleinlaster sowie ein daneben abgestelltes Quad (vierrädriges Geländefahrzeug) in Flammen aufgegangen waren. Einige Meter entfernt von dem Pritschenwagen befand sich eine Palette mit acht Propangasflaschen, von denen aufgrund der Hitzeeinwirkung bereits zwei explodiert waren. Die Explosionen hatten alle Fensterscheiben zerstört sowie die metallblechverkleideten Außenwände der Halle aus der Verankerung gerissen.Die Einsatzkräfte nahmen zur Brandbekämpfung zwei Strahlrohre vor. Zur Eigensicherung gegen mögliche Folgeexplosionen wurde der Angriff aus einer sicheren Deckung vorgetragen. Innerhalb kürzester Zeit konnte das Feuer gelöscht und die verbleibenden sechs Gasflaschen gekühlt werden. Es gab keine Verletzten.
Die Einsatzstelle wurde gegen 21:30 Uhr an die Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung übergeben.
Vor Ort waren 45 Einsatzkräfte der Feuerwachen Ostheim, Porz, Deutz, Altstadt und Marienburg sowie die Freiwillige Feuerwehren aus Heumar und Urbach.
Stendal: Wohnungsbrand in Stendal - Mieterin mit Fluchthaube aus Haus gerettet
21. Mai 2012, Stendal (EM/K24) Am Montagmorgen (21.05.2012) gegen 8:20 Uhr wurde die FF Stendal zu einem Wohnungsbrand in die Kalr-Liebknecht-str. Alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dicker Schwarzer Rauch aus den Fenstern der Wohnung. Die Mieterin eine ältere Dame musste mit einer Fluchthaube aus dem Haus gerettet werden und wurde dem Rettungdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Die Wohnung ist unbewohnbar.
Die Angehörigen der betroffenen Person waren ebenfalls vor Ort und konnten sich vom Wohlergehen der Dame überzeugen und sich ein Bild von der Unbewohnbaren Wohnung machen.Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und muss die ursache des Brandes herausfinden. Wie es zu dem Wohnungsbrand kam ist nocht klar. Hoher Sachschaden.
Schweiz-Wallis: Grossbrand in einer Sägerei in Riddes - 100 Menschen evakuiert - Großeinsatz für die Feuerwehr
21. Mai 2012, Riddes/VS. (PM-POL) Am Sonntag (20.05.2012), gegen 21.50 Uhr, brach in einer Halle des Sägewerks ein Brand aus. Das Feuer breitet sich rasch auf das ganze Gebäude aus und zerstörte dieses vollständig. Das angrenzende Holzlager wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt. Es entstand hoher Sachschaden. Gegen 23.00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr wird aber vermutlich die ganze Nacht hindurch mit Löscharbeiten beschäftigt sein.
Da sich die Sägerei im Dorfzentrum befindet mussten mehrere Feuerwehren aufgeboten werden um die angrenzenden Gebäude vor den Flammen zu schützen.Die Polizei ordnete aus Sicherheitsgründen die Evakuierung von ca. 10 umliegenden Häusern an. Die ca. 100 Leute wurden von der Gemeinde aufgenommen und versorgt. Die Bewohner werden voraussichtlich in den kommenden Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren können.Anwohner werden gebeten ihre Türen und Fenster infolge der Rauchentwicklung geschlossen zu halten.Die Autobahn A9 musste zudem während der Intervention bis 00.15 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Augsburg: Brand im historischen Färberturm
19. Mai 2012, Augsburg (PM-FW-A) Die Berufsfeuerwehr Augsburg musste am Samstagmorgen (19.05.2012), kurz vor 07:30 Uhr in die Schäfflerbach zu einem Brand des Färberturmes ausrücken. Beim Eintreffen der Feuerwehr trat Rauch aus dem Bereich des Dachstuhles. Mit Wasserstrahlrohre und unter Atemschutz sind mehrere Trupps in den Turm sowohl von Innen und Außen vorgedrungen Eine Drehleiter mit einem Wasserstrahlrohr wurde im Freien in Stellung gebracht. Der Brand im Fehlboden war bereits nach kurzer Zeit gelöscht. Es konnte Entwarnung gegeben werden. Mithilfe von Kettensägen musste der Boden geöffnet werden, um weitere Glutnester ablöschen zu können. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand in dem Turm. Bei dem Einsatz gab es keine Verletzte. Zum Sachschaden können noch keine Angaben gemacht werden.
Bei dem Turm handelt es sich um den letzten erhaltenen Färberturms in Augsburg. Er wurde um 1760 gebaut.
Schweiz-Schaffhausen: Werkstattbrand durch Funkenschlag in Siblingen - Hoher Sachschaden
17. Mai 2012, Siblingen (PM-POL) Am Mittoch (16.05.2012) um ca. 13.45 Uhr am Mittwochnachmittag (16.05.2012) ging auf der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass in Siblingen eine Werkstatt brenne. Der Brand konnte noch vor dem Eintreffen der 30 aufgebotenen Feuerwehrleute der Wehrdienste Mittelklettgau und WVO (Wehrverband Oberklettgau) durch Werkstattmitarbeiter gelöscht werden.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. An der Werkstatt, an einem Traktor und am Mobiliar entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Wie sich herausstellte, war aufgrund eines Funkenschlages - der bei Flex-Schneidearbeiten von Metallelementen entstanden war - ölgetränktes und in der Werkstatt ausgestreutes Sägemehl in Brand geraten. In der Folge hatte das Feuer rasch auf einen Traktor übergegriffen, der in der Werkstatt abgestellt war.
Stendal: Kellerbrand in einer Pension in Tangermünde - Haus unbewohnbar - Hocher Sachschaden
15. Mai 2012, Tangermünde (EM/K24) Am Dienstagmorgen (15.05.2012) gegen 10 Uhr wurden die Ortswehren Tangermünde, Miltern und Heeren zu einem schweren Kellerbrand Alarmiert. Die Brandörtlichkeit war eine Pension in Tangermünde.Beim Eintreffen der Feuerwehren kam Ihnen Beißender schwarzer Rauch entgegen. Umgehend wurden zur Verstärkung weitere Ortswehren hinzu alarmiert. Die Feuerwehr konnte dank schnellen vorgehen, den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Was den Kellerbrand auslöste und die genaue Höhe des Sachschadens muss nun die Polizei ermitteln. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar.
Stendal: Feuerwehr rettet bei Küchenbrand in Bindfelde 5 Erwachsene und ein Kind - Hoher Sachschaden
14. Mai 2012, Stendal-Bindfelde (EM/K24) In der Nacht von Sonntag zum Montag (14.05.2012) nahm die Bewohnerin eines Vier-Familien-Hauses in Bindfelde Brandgeruch wahr. Schnell stellte sie den Brandherd in ihrer Küche fest, die in diesem Moment lichterloh in Flammen stand. Sie selbst alamierte sofort die Rettungskräfte, die kurze Zeit später eintrafen. Das Kind der Bewohnerin wurde vorsorglich ins Johanniter-Krankenhaus Stendal verbracht. Ebenfalls wurden die Mutter selbst und die Bewohner der darüber liegenden Wohnung von den Johanniter-Rettungskräften untersucht. Durch das schnelle Eintreffen der FF Stendal und der FF Bindfelde konnte der Brand schnell gelöscht werden und das Ausbreiten und Übergreifen auf die anderen Wohneinheiten verhindert werden. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Rottweil: Großer Lagerplatz für Geräte und Heu in in Brand in Lackendorf
14. Mai 2012, Dunningen (EM/K24) Am Sonntag (13.05.2012) wurde der Feuerwehr ein Brand eines überdachten Lagerplatzes für Futtermittel, Heuballen und Gerätschaften oberhalb der Mühle an der Stettener Straße, gemeldet. Die große Rauchfahne war bis zur B 462 zwischen Rottweil und Dunningen zu sehen.Der Brand wurde von den Feuerwehren aus Lackendorf, Dunningen, Seedorf und Rottweil ziemlich rasch gelöscht und eine Ausbreitung des Feuers auf die trockene Umgebung, bis auf das direkt angrenzende Gebüsch am Unterstand, konnte verhindert werden.Neben den Futtermitteln und Strohballen wurden auch einige landwirtschaftliche Geräte ein Raub der Flammen.Die Brandursache ist unklar und wird von der Polizei derzeit ermittelt. Eine Selbstentzündung kann nach Aussage der Feuerwehr ausgeschlossen werden.Die Feuerwehren waren mit 12 Fahrzeugen vor Ort, der Rettungsdienst Rottweil mit 4 Fahrzeugen.
Bayreuth: Millionenschaden nach Brand im Thermalbad – Großbrand fordert Einsatzkräfte in Fichtelberg
14. Mai 2012, Fichtelberg (PM-POL) Ein völlig zerstörtes Thermalbad und mehrere Millionen Sachschaden sind die schreckliche Bilanz eines Großbrandes vom Samstagabend (12.05.2012)im Fichtelberger Ortsteil Neubau. Wie durch ein Wunder, wurde bei dem verheerenden Feuer niemand verletzt.
Gegen 19.45 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth die Mitteilung über den Brand in dem Thermalbad mit angebauter Saunalandschaft ein. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dach der Schwimmhalle. Da sich das Feuer rasch zu einem Vollbrand der Halle entwickelte und auf den riesigen Gebäudekomplex übergriff, löste die Einsatzleitung unverzüglich Großalarm aus. Insgesamt über 700 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei, Technischem Hilfswerk und Feuerwehren aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth sowie aus den benachbarten Landkreisen Wunsiedel und Tirschenreuth kämpften gegen das Flammeninferno. Trotz des Großaufgebotes an Einsatzkräften und mehrerer eingesetzter Drehleitern, konnten die Feuerwehrleute allerdings ein Niederbrennen des Thermalbades nicht mehr verhindern.
Glücklicherweise wurde keine der über 200 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Bad aufhielten, verletzt. Die Besucher konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Eine Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes kümmerte sich zusammen mit mehreren Notärzten um mehr als 80 Badegäste, die zum Teil nur spärlich mit Bademantel oder Handtuch bekleidet, vor dem Feuer geflüchtet waren. Sie fanden in örtlichen Pensionen und Gaststätten, deren Besitzer spontan ihre Hilfsbereitschaft anboten, eine vorläufige Unterkunft. Der Großteil von ihnen konnte noch in der Nacht nach Hause fahren.
Aufgrund der enormen Rauchentwicklung wurden die Bewohner der angrenzenden Ortsteile über Rundfunkdurchsagen angewiesen, ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Für die Löscharbeiten, die sich bis in die späten Vormittagsstunden des Sonntages hinzogen, waren die Zufahrtsstraßen rund um den Brandort zeitweise weiträumig abgesperrt. Auch im Verlauf des Sonntages kam es in Fichtelberg zu Verkehrsbehinderungen, da zahlreiche Schaulustige sich ein Bild vor Ort machen wollten.
Die Brandfahnder der Kriminalpolizei sowie ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Bayreuth haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar.
Rotenburg: Zwei junge Männer verbrennen in zerrissenem Mercedes-Sportwagen bei Scheeßel
13. Mai 2012, Scheeßel (PM-POL) Diese Bilder werden die Einsatzkräfte der Scheeßeler Feuerwehr und die jungen Polizisten lange nicht vergessen: Ein 27-jähriger Stemmener war mit seinem aus Scheeßel stammenden 25-jährigen Freund im 200 PS starken Mercedes CLK auf eine Tour losgefahren. Am Samstag (12.05.2012) um 20.09 Uhr endete das Leben der beiden jungen Männer an einem Straßenbaum an der Kreisstraße 216 von Westerholz kommend in Richtung Jeersdorf.
Mit unangepasster, und vermutlich auch völlig überhöhter Geschwindigkeit, so die Polizei, verlor der Fahrer in einer leichten Rechtskurve die Gewalt über seinen schnellen Daimler. Das Fahrzeug stellte sich quer und prallte mit der linken Seite gegen einen starken Straßenbaum im rechten Seitenraum. Dieser drückte den Innenraum des CLK 1,25 Meter tief ein.
Ein Polizeisprecher: "Niemand hatte eine Chance, diese Wucht zu überleben." Der Wagen riss zudem auseinander, der Vorderwagen flog mehr als 50 Meter weiter. Das Lenkrad des 12 Jahre alten Fahrzeugs fanden die Beamten mehr als 100 Meter entfernt im rechten Seitenraum. Vermutlich entzündeten sich bei dem Aufprall Betriebsstoffe des Fahrzeugs, so dass das Heck mit den Insassen anfing zu brennen.
-- Passanten konnten nicht mehr helfen --
Ein Scheeßeler, der auf den Unfall zukam, konnte nicht mehr helfen und nur noch den brennenden Mercedes über Notruf melden. Die beiden jungen Scheeßeler verbrannten in dem Wrack. Als die Feuerwehr und die Rettungskräfte eintrafen, konnten sie nichts mehr tun, als das Heck des CLK abzulöschen.
Die Polizei nahm den Unfall bis in die späten Abendstunden mit einem computergestützten Unfallaufnahmeverfahren auf, um den Hergang später genau analysieren zu können. Eingesetzt waren vor Ort die Wehren aus Scheeßel, Westerholz und Hetzwege mit 50 Einsatzkräften, Rettungs- und Notarztwagen sowie ein Notfallseelsorger der die Polizei bei der Benachrichtigung der Angehörigen unterstützte. Die Unfallstelle musste von der Kreisstraßenmeisterei bis fast 1.00 Uhr nachts voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
-- Polizei versucht Raser-Unfälle zu bekämpfen --
Beamte der Polizeiinspektion Rotenburg waren nur wenige Minuten vor dem Unfall noch dabei, diese Unfälle zu verhindern: Mit einer Laserpistole kontrollierten sie im Rahmen einer Verkehrssicherheitsinitiative die Geschwindigkeit von Autofahrern auf Landstraßen.
An diesem Samstagabend hatten sie sich allerdings die Bullenseestraße vorgenommen, wo oft gerast wird. In nur 50 Minuten hatten sie dort acht zum Teil junge Autofahrer gestoppt, die zu schnell unterwegs waren. Ein 26-jähriger Rotenburger war mit seinem BMW 3er noch um 19.40 Uhr mit 181 km/h statt der erlaubten 80 km/h aus dem Verkehr gezogen worden. "Er wird zwar seinen Führerschein zwar für drei Monate verlieren, sein Leben aber behalten", kommentiert die Polizei den Fall. Fünf weitere Fahrer erhielten ebenfalls eine Bußgeldanzeige, weil sie erheblich zu schnell waren.
Die Polizei im Landkreis nutzt im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative seit Monaten jede Minute, in der es keinen Einsatz gibt, für Verkehrskontrollen. Raser, Gurtmuffel und unaufmerksame Mobil-Telefonierer stehen besonders im Fokus der Polizei. Einige Raser hat das bereits den Führerschein gekostet. Und: der Unfall bei Jeersdorf ist der erste tödliche Unfall in diesem Jahr im Landkreis Rotenburg. Die Polizei wird weiter kontrollieren, auch im Bereich Scheeßel.
