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17. Mai 2012, München (PM-Bpol) Der 20. Geburtstag des Münchner Flughafens am 17. Mai 2012 ist auch für die Bundespolizei ein Anlass zum Feiern. Die Erfolgsgeschichten beider Einrichtungen sind untrennbar miteinander verwoben.

Mit der Eröffnung des neuen Airports im Erdinger Moos vor zwei Jahrzehnten übernahm der damalige Bundesgrenzschutz mit anfänglich 280 Beamten den Schutz des Flughafens und die grenzpolizeilichen Kontrollen. Am alten Flughafen München-Riem war noch die bayerische Grenzpolizei für diese Aufgaben verantwortlich.

Politische und rechtliche Veränderungen, insbesondere auf europäischer Ebene, prägten den Wandel im Lauf der Zeit. Die spürbarste Veränderung für Passagiere brachte wohl das Schengener Abkommen von 1995. Über Nacht konnte man nun in einige europäische Länder reisen, ohne grenzpolizeilich kontrolliert zu werden. Die Arbeit für die Grenzschützer wurde aber dadurch nicht weniger. Die Beamten mussten nun nach europäischen, einheitlichen Standards auch Reisende kontrollieren, die in München von einem Non-Schengen-Flug in einen Schengen-Flug umstiegen. Heute umfasst der Schengener Raum 26 Staaten. Die Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei im Jahr 2005 und die kurz darauf eingeführten neuen, blauen Uniformen begleiteten den Wandel.

Mit dem Wachstum des Flughafens, stieg auch die Zahl der dort eingesetzten Bundespolizisten an. Mittlerweile ist die Bundespolizeiinspektion Flughafen München der viertgrößte Arbeitgeber im Erdinger Moos und die größte Inspektion in ganz Deutschland. Heutzutage gewährleisten knapp 1.000 Mitarbeiter die Luftsicherheit sowie schnelle und effiziente Grenzkontrollen. Täglich kontrollieren sie dabei durchschnittlich über 37.000 Passagiere, zeigen 22 Straftaten an und entdecken zwei gefälschte Dokumente. Hunderte von gesuchten Straftätern blieben dabei im bundespolizeilichen Fahndungsnetz hängen. Manche konnten nach Zahlung der von der Justiz verhängten Geldstrafe ihre Reise fortsetzen, für andere war wegen eines Haftbefehls die Justizvollzugsanstalt Endstation. Die Bandbreite des grenzpolizeilichen Tätigkeitsfeldes reicht darüber hinaus von der Einziehung von Führerscheinen, über die Ausstellung von Ersatzpapieren bis hin Verhinderung von Kindesentführungen.

Insgesamt kontrollierten Bundespolizisten vom Münchner Flughafen in den vergangenen 20 Jahren mehr als 180 Millionen Passagiere. Dies bedeutet - rein statistisch gesehen -, dass jeder Deutscher dort in dieser Zeit mehr als einmal per Flugzeug aus- und wieder eingereist ist.

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4. Februar 2012, San Diego (EM) Da trauten die Grenzpolizisten wohl nicht ganz ihren Augen. Sie kontrollierten einen Van der über die Grenze bei San Diego in Kalifornien kam. Bei der genaueren Kontrolle stellten sie einen Mann fest, der in einem Autositz eingenäht war.

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