Eines dieser Fahrzeuge steht seit heute auch der Polizeidirektion (PD) Oldenburg zur Verfügung. Polizeidirektor Werner Lindemann (Leiter des Dezernates für Technik und Einsatzmittel bei der PD Oldenburg) übergab dieses an die Polizeiinspektion Verden/Osterholz, wo es für die Dauer von sechs Monaten auf seine Einsatztauglichkeit getestet wird. Danach haben auch die anderen Polizeiinspektionen die Möglichkeit das Fahrzeug zu erproben.
Die niedersächsische Polizei testet bereits seit 2007 unterschiedliche Erdgasfahrzeuge auf ihre Praxistauglichkeit. Die bisher beschafften Fahrzeuge konnten aufgrund der vergleichsweise geringen Reichweite und der schwächeren Motorleistung noch nicht im Streifendienst eingesetzt werden.
Die neuen Gasfahrzeuge erreichen erstmals die Leistungsfähigkeit der bisher beschafften Streifenwagen. "Bei einer für Streifenwagen üblichen Laufleistung von etwa 250.000 km erwarten wir zudem eine Kraftstoffersparnis von rund 6.500 Euro", so Werner Lindemann.
Trotz des ca. 3.000 Euro höheren Anschaffungspreises ergibt sich ein Einsparpotential von rund 4.000 Euro pro Fahrzeug. Neben dieser finanziellen Ersparnis ist der Umstieg auf Erdgas als Kraftstoff auch ökologisch sinnvoll. Die umweltfreundlichere Technik ermöglicht eine Emissionsminderung von rund 2.000 kg CO2 pro Fahrzeug.
